Filmarchiv A-Z

Kino – aber sicher


Ab 17.10. gilt im li.wu. die 3G-Regelung und die Maskenpflicht:

Erwachsene müssen einen Impfnachweis oder einen Negativ-Nachweis vorlegen.

Negative Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein und müssen professionell an einer Teststation durchgeführt worden sein. Selbsttests sind nicht zugelassen.

Vom Kinoeingang bis zum Platz sowie nach der Vorstellung vom Platz bis zum Verlassen des Kinos ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Am Platz kann die Maske abgenommen werden.

Brasch – Das Wünschen und das Fürchten

Brasch – Das Wünschen und das Fürchten

Regie: Christoph Rüter, BRD 2010, 95 min, FSK 12


Künstler oder Krimineller – für Thomas Brasch waren das die möglichen Existenzweisen. Brasch war ein leidenschaftlicher und charismatischer, ein aggressiver Dichter und Filmemacher. Der Konflikt war sein Leben, der Schmerz sein Auge, die Wunde der Kontakt zur Außenwelt. Seine Theaterstücke, darunter „Lovely Rita“, „Lieber Georg“ oder „Rotter“, prägten die Literatur der DDR ebenso wie die der BRD. Als Wegbegleiter von Heiner Müller und Matthias Langhoff, als Lebensgefährte von Katharina Thalbach ist er aus der deutsch-deutschen Theaterszene nicht wegzudenken. In „Brasch“ erzählt sein Freund und Kollege Christoph Rüter von der Begegnung dieses rastlosen Schriftstellers mit sich selbst.
Am 3.11. um 19:00 Uhr anschließendes Filmgespräch mit Dr. Wolfgang Gabler, Literaturwissenschaftler, Lektor und Redakteur der Literaturzeitschrift RISSE.


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