Gente Di Roma
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Gente Di Roma

Regie: Ettore Scola, It. 2003, 93 min, OmU (Italienisch), keine FSK


In losen skizzenhaften Szenen erscheinen Menschen jeden Alters und jeder sozialen Klasse. Nur eines ist ihnen gemein: Sie leben in Rom, der rassistische Barmann hinter dem Tresen des Cafés, der durchgeknallte Intellektuelle, der im Bus die Haltung der Römer zu nicht-europäischen Immigranten erfragt; die ängstliche Seele, die auf dem Friedhof die Stimmen der Verstorbenen hört; der alte Mann in dem Seniorenheim, der bald vergessen sein wird von seinem Sohn; das schlechte Gedächtnis von Leuten, die an Alzheimer leiden; der junge Mann, der den Bus nimmt und den Wahnsinn der Welt entdeckt; die erhabene Schönheit der antiken Ruinen und die Vagabunden, die sie noch bevölkern. „Gente Di Roma“, Ettore Scolas jüngster Film, ist die humorvoll-melancholische Hommage des Altmeisters an die italienische Metropole. „Mein Familienalbum ist Rom und seinen Menschen gewidmet. Denen, die schon immer dort waren und denen, die gerade erst von weit entfernten Orten angekommen sind. Bilder der Stadt, die man in der ganzen Welt kennt, dazu nie zuvor gesehene Einblicke und Ansichten, die durch das visuelle Chaos, das sie umgibt, außergewöhnlich interpretiert werden.“ (Ettore Scola)