Hundstage
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Hundstage

Regie: Ulrich Seidl, Österreich 2001, 121 min


Regie: Ulrich Seidl, Österreich 2001, 121 minWochenende. Zeit der Hundstage im August. Es ist drückend heiß südlich von Wien zwischen Autobahnzubringern, Einkaufsmärkten und Vorortsiedlungen. In dieser Atmosphäre erzählen sechs Geschichten von Alltag und Aggression, von Eifersucht und Begehren, von Spielen und Gewalt und der großen Sehnsucht nach Liebe. Regisseur Ulrich Seidl gibt ein Panorama des österreichischen Kleinbürgerwelt, doch so sehr sich seine Figuren das Leben gegenseitig schwer machen, so erschreckend vorstellbar die Szenen sind, die sich dabei abspielen, nie führt Seidl seine Figuren entlarvend vor, sondern betrachtet sie mit Anteilnahme. Es spielen zum größten Teil Laiendarsteller, der Stil hat etwas authentisch-dokumentarisches, und trotzdem ist "Hundstage" ein künstliches, sehr kunstvolles Gebilde. Es "?ist vielleicht kein angenehmer, aber ein großer Film. Einer von denen, die mit der Zukunft des Kinos zu tun haben." (Georg Seeßlen in epd film)Großer Preis der Jury, Venedig 2001