Howl – Das Geheul
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Howl – Das Geheul

Regie: Rob Epstein, Jeffrey Friedman, USA 2010, 85 min, OmU (Englisch), FSK 12


Der Film erzählt seine Geschichte auf vier parallel laufenden Ebenen: Im Jahr 1955 trägt der bis dato recht unbekannte Dichter Allan Ginsberg sein neuestes Werk „Howl“ vor. Im Jahr 1957 steht der Verleger Lawrence Ferlinghetti vor Gericht. Er hat „Howl“ in einer Auflage von weniger als tausend Exemplaren publiziert und soll nun für die Verbreitung obszöner Schriften ins Gefängnis. Sätze wie „who let themselves be fucked in the ass by saintly motorcyclists, and screamed with joy” sind dem Staatsanwalt ein Dorn im Auge. Er und Verteidiger Jake Ehrlich laden Literaturexperten wie den Professor David Kirk, die über die literarische Bedeutung von Ginsbergs teilweise vulgären Worten befinden sollen. Der Prozess unter dem Vorsitz des konservativen Richters Clayton Horn lenkt immer mehr Aufmerksamkeit auf Buch und Autor, so dass Ginsberg im gleichen Jahr einem Journalisten Rede und Antwort steht und dabei auch über wichtige Ereignisse und Begegnungen in seinem Leben spricht. Auf einer vierten Ebene werden Elemente aus Ginsbergs revolutionärem Gedicht als Animationsfilm visualisiert.