Hitler, ein Film aus Deutschland
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Hitler, ein Film aus Deutschland

Regie: Hans Jürgen Syberberg, BRD 1977–80, 442 min (7 Stunden in 4 Teilen), FSK 16


„Über Syberbergs historischem Epos waltet als Muse das Kino selbst.“ (Susan Sontag) Seit seinem Erscheinen ist dieser Film auf schroffe Ablehnung gestoßen oder wurde zu einem der bedeutendsten Kunstwerke des 20. Jahrhunderts erklärt. Er stellt den Höhepunkt eines megalomanen Filmschaffens dar und wurde von Intellektuellen wie Michel Foucault, Alberto Moravia und Heiner Müller kontrovers diskutiert und von Francis Ford Coppola an die Filmtheater in den USA vermittelt. „Eine Empfehlung zu diesem Film. Ich bitte Sie, alles zu vergessen, was Sie bisher in Kinos gesehen und gehört haben. Es heißt neu anfangen, den Mut zu haben und die Sensibilität, etwas anderes zu probieren [...], und warum nicht bei diesem Thema.“ (Hans Jürgen Syberberg)
Vorführung mit Pausen.

Mit einer Begrüßung durch den Regisseur Hans Jürgen Syberberg.
Aus dem Werk von Hans Jürgen Syberberg
Gezeigt wird an drei Abenden die "Deutsche Trilogie" des 1935 geborenen Regisseurs aus Nossendorf bei Demmin.
Die Filme werden in Kooperation mit Lehrenden und Studierenden der Universität Rostock gezeigt, die Syberbergs Schaffen durch das Begleitseminar »Deutsche Mythen« würdigen und das anschließende Filmgespräch moderieren.