Ikingut
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Ikingut

Regie: Gisli Snaer Erlingsson, Island/Norwegen/Dänemark 2000, 85 min, FSK 6, empf. ab 8 J


Island 1698, in einem abgelegenen kleinen Küstendorf: Ein besonders harter Winter macht den Küstenbewohnern zu schaffen. Sie glauben an böse Geister, und als eines Tages ein weißes Pelzwesen auf dem Packeis heran treibt, sehen sie sich bestätigt. Die Dorfbewohner halten es für einen Dämon und machen sich an dessen Verfolgung. Doch Boas, der Sohn des Pastors, der während eines Schneesturms im Schnee verschüttet wird, macht eine andere Erfahrung: Das fremde Wesen rettet ihn nämlich und erweist sich als gleichaltriger Eskimo-Junge, der nur etwas anders aussieht und unverständlich spricht. Zur Begrüßung fasst er Boas an die Nase und murmelt mehrmals „Ikingut“. Fortan wird er so genannt. Boas Familie nimmt ihn bei sich auf, die beiden Jungen freunden sich an, aber die abergläubischen Erwachsenen misstrauen dem Fremdling nach wie vor. Boas hilft seinem Freund, aber beide geraten in große Gefahr. „Ikingut“ ist ein beindruckender Film mit tollen Landschaftsaufnahmen.