Das Land hinter dem Regenbogen
© DEFA-Stiftung/Dieter Jaeger

Das Land hinter dem Regenbogen

Regie: Herwig Kipping, Deutschland 1991, 89 min, FSK 16


Filmreihe: Die verlorenen Filme der DDR

Kindheit Anfang der fünfziger Jahre in Stalina, einem Dorf in der DDR nahe der Wüste mit einem monumentalen Marx-Denkmal. Der Großvater des Regenbogenmachers will in der LPG das Paradies errichten. Der Junge liebt die schöne Marie, in deren Augen der Traum vom Regenbogenland leuchtet. Das Paradies des Großvaters hingegen entpuppt sich als Vorhof zur Hölle, in dem die Vertreter des Sozialismus über Leichen gehen und in grotesken Ritualen den Götzen Stalin anbeten. Nach Stalins Tod geht der zerstörerische Alltag weiter. Den Kindern bleibt der Traum vom Regenbogenland. Marie und der Regenbogenmacher ziehen unter ihm hindurch in die Wüste, einem neuen Land der Utopie entgegen.