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Starbuck Holger Meins
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Starbuck Holger Meins

Regie: Gerd Conradt, BRD 2001, 90 min


Starbuck, das ist der Steuermann aus Melvilles Roman "Moby Dick" - Starbuck, das war der Deckname des deutschen Terroristen Holger Meins. Junge Filmstudenten beginnen 1966 ihr Studium in Berlin, unter ihnen der aus Hamburg kommende Holger Meins. Sechs Jahre später wird er als Mitglied der Baader-Meinhof-Gruppe verhaftet und stirbt 1974 in der Untersuchungshaft als erstes RAF-Mitglied an den Folgen des Hungerstreiks. 25 Jahre nach seinem Tod begibt sich der Filmemacher und Studienfreund Gerd Conradt auf Spurensuche nach dem "Steuermann" der Baader-Meinhof-Gruppe. Wer war Holger Meins? Was führte ihn in den Untergrund? Welche Umstände führten zu seinem Tod, mit dem er zum erklärten Symbol des radikalen Widerstandes wurde? Was bleibt von ihm? Anhand der vielfältigen Zeitdokumente geben die unterschiedlichsten Personen Auskunft. An den Pfadfinder, Künstler, Filmemacher und Terroristen Meins erinnern sich u.a. Gretchen Dutschke, Harun Farocki, Wolfgang Petersen, Peter Lilienthal, Michael Ballhaus, Margrit Schiller, der Kriminalkommissar Alfred Klaus und Wilhelm Meins (gest. 1986), der Vater.