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Nenn mich einfach Axel
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Nenn mich einfach Axel

Regie: Pia Bovin, Dänemark 2002, 85 min, DF, FSK o. A., empf. ab 8 J


Die Sommerferien wollte Axel bei seinem Vater verbringen, doch der ist dafür zu betrunken. Der Sommer zu Hause bei Mutter und Schwester droht mit Langeweile. Einzige Abwechslung ist der Gesangswettbewerb im Jugendclub, bei dem Axel gemeinsam mit Fatima und Annika auftreten soll. Aber Axel hat dazu wenig Lust. Mehr interessieren ihn da schon die muslimischen Nachbarsjungen mit ihren Goldkettchen und den schnellen Autos. Die lachen zwar über den Kleinen, aber Axel beschließt dennoch, Moslem zu werden. Er trägt andere Kleidung, isst kein Schweinefleisch mehr und betet regelmäßig gen Mekka. Achmed will er in Zukunft genannt werden, woran sich weder Schwester noch Mutter gewöhnen wollen. Auch Fatima und Annika sind von Axels alias Achmeds neuer Religiösität wenig begeistert, denn seitdem kümmert er sich noch weniger um die Proben für den Wettbewerb. Als Fatima auch noch von ihren Eltern unter Hausarrest gestellt wird, steht die Wettbewerbsteilnahme erst recht in den Sternen. Mit einem Trick gelingt es den Kindern, Fatima aus ihrer Wohnung zu befreien, damit sie zum Wettbewerb gehen kann. Axel fühlt sich dabei wenigstens für kurze Zeit als echter Moslem. (BJF)
Berlinale 2003: Großer Preis des Deutschen Kinderhilfswerkes
Arbeitshilfen für den Unterricht können auf Anfrage bereitgestellt werden.