Filmarchiv A-Z

Kino – aber sicher


Ab 17.10. gilt im li.wu. die 3G-Regelung und die Maskenpflicht:

Erwachsene müssen einen Impfnachweis oder einen Negativ-Nachweis vorlegen.

Negative Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein und müssen professionell an einer Teststation durchgeführt worden sein. Selbsttests sind nicht zugelassen.

Vom Kinoeingang bis zum Platz sowie nach der Vorstellung vom Platz bis zum Verlassen des Kinos ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Am Platz kann die Maske abgenommen werden.

Der Überfall

Der Überfall

Regie: Florian Flicker, Österreich 2000, 84 min


Es ist Faschingsdienstag. Aber Andreas Berger steht der Sinn nicht nach Feiern. Arbeitslos und geschieden ist er mit den Alimenten im Rückstand, und er hat kein Geld, um seinem Sohn ein Geburtstagsgeschenk zu kaufen. In seiner Verzweiflung plant er, einen Supermarkt zu überfallen. Noch bevor er seine Waffe zieht, übermannt ihn die Panik. Er flieht in eine kleine Schneiderei im Nebenhaus und bedroht dort den Schneidermeister und einen zufällig anwesenden Kunden. Nur wenig Bargeld findet Andreas in dem Geschäftslokal und sitzt plötzlich fest. Denn der Supermarkt wurde inzwischen tatsächlich überfallen, und der Häuserblock ist von der Polizei umstellt. Andreas fällt sehr schnell aus der Rolle des abgebrühten Verbrechers und offenbart sich seinen Opfern in seiner ganzen Hilflosigkeit... Das Tragische, das Komische und das Absurde liegen nahe beisammen in Florian Flickers Film, und seine drei Hauptdarsteller, Roland Düringer, Joachim Bißmeier und Josef Hader, brillieren in der hohen Kunst, uns über die Missgeschicke dreier trauriger Existenzen zum Lachen zu bringen, ohne sie der Lächerlichkeit preiszugeben.


Falls kein Sitzplan angezeigt wird, drücken Sie bitte auf den Button – ändern – und wählen die Vorstellung nochmals aus.