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Der Preis der Vergebung
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Der Preis der Vergebung

Regie: Mansour Sora Wade, Senegal/Fkr. 2001, 90 min, OmU (Wolof), keine FSK


Die Lebu, ein kleines Fischervolk, leben an der südlichen Atlantikküste des Senegal. Doch seit langer Zeit schon liegt ein eigenartiger, dichter Nebel über dem Wasser, behindert die Fischer und bedroht so die Zukunft des Dorfes. Die Gebete des Marabut, des im Sterben liegenden Wunderheilers, können das Verhängnis nicht beseitigen. Erst sein Sohn Mbanik wagt es, sich dem Fluch der Geister entgegenzustellen und bringt die Sonne zurück ins Dorf. Mit dieser Tat erobert er zugleich die Liebe der schönen Maxoy, sehr zum Unwillen seines Freundes Yatma, der ebenfalls in Maxoy verliebt ist. Rasend vor Eifersucht versucht Yatma, seinen Rivalen auszustechen und so nimmt die Geschichte eine tragische Wende. Regisseur Mansour Sora Wade und der Autor der Romanvorlage Mbissane Ngom entstammen beide selbst dem Volk der Lebu und schöpfen aus dessen mündlicher überlieferter Tradition. „Der Preis der Vergebung“ verbindet universelle menschliche Motive wie Neid, Stolz oder Vergebung mit einer eigenwilligen Bildersprache von grandioser Farbenpracht. Wie eine antike Tragödie erzählt der Film von einer Kultur, in der das Reale und das Übernatürliche zusammengehören.