Filmarchiv A-Z

Kino – aber sicher


Ab 17.10. gilt im li.wu. die 3G-Regelung und die Maskenpflicht:

Erwachsene müssen einen Impfnachweis oder einen Negativ-Nachweis vorlegen.

Negative Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein und müssen professionell an einer Teststation durchgeführt worden sein. Selbsttests sind nicht zugelassen.

Vom Kinoeingang bis zum Platz sowie nach der Vorstellung vom Platz bis zum Verlassen des Kinos ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Am Platz kann die Maske abgenommen werden.

Der müde Tod

Der müde Tod

Regie: Fritz Lang, Deutschland 1921, 83 min, stumm


In einem Wirtshaus auf der Durchreise abgestiegen, beobachtet ein Pärchen einen mysteriösen Fremden. Kurz darauf findet sich die junge Frau verlassen, vergebens sucht sie ihren Geliebten. Erst ein Traum gewährt ihr Einlass in einen Wald von Kerzen, in dem sie dem Tod begegnet. Der lässt vor ihr am Beispiel von drei Lebenslichtern, drei Liebesgeschichten erstehen. Sie spielen im Bagdad der Kalifenzeit, im Venedig der Renaissance und im alten China. Nur wenn die junge Frau den tragischen Ausgang einer der Geschichten verhindern kann, wird sie ihren Bräutigam befreien können... Fritz Lang stand mit diesem Film noch am Anfang seiner Karriere als Regisseur. Motive aus der deutschen Märchenwelt und der Romantik aufnehmend, zählt „Der müde Tod“ zu den Höhepunkten des deutschen Stummfilmexpressionismus.
Am Klavier begleitet von Heiko Fabig.Mit einer Einführung von Dr. Christoph Schmitt.Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Universität Rostock, Institut für Volkskunde.


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