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Kino – aber sicher


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Lieber Thomas Trailer
© Wild Bunch

Lieber Thomas

Regie: Andreas Kleinert, BRD 2021, 157 min, FSK 16


Der Spielfilm lässt uns tief eintauchen in das Erleben und Empfinden des Künstlers Thomas Brasch (Albrecht Schuch). Reale Ereignisse vermischen sich mit Traumwelten, und ganz im Sinne eines unzuverlässigen Erzählers kann man sich nie sicher sein, was Thomas Brasch wirklich erlebt hat und welche Momente überhöht sind. Erzählerisch spannt die Geschichte einen langen Bogen, angefangen mit der Zeit in der DDR, die von politischen Restriktionen bestimmt ist, gegen welche sich Brasch auflehnt. Dem Film gelingt es, mit klaren Einstellungen in schwarz-weiß, die lebendig statt trist wirken, sowie mit einer exzellenten Ausstattung, das Leben in der DDR greifbar zu machen. Als Brasch mit seiner Lebensgefährtin, der Schauspielerin Katarina (Jella Haase), die Chance ergreifen kann, in den Westen zu gehen, nutzt er sie. Doch der Film zeichnet Brasch klar auch in dieser Phase als einen ewig Getriebenen, der im Westen nicht die Erfüllung finden kann, die er sucht.


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