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Kino – aber sicher


Ab 17.10. gilt im li.wu. die 3G-Regelung und die Maskenpflicht:

Erwachsene müssen einen Impfnachweis oder einen Negativ-Nachweis vorlegen.

Negative Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein und müssen professionell an einer Teststation durchgeführt worden sein. Selbsttests sind nicht zugelassen.

Vom Kinoeingang bis zum Platz sowie nach der Vorstellung vom Platz bis zum Verlassen des Kinos ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Am Platz kann die Maske abgenommen werden.

Reel Injun – Hollywood-Indianer Trailer
© NFB

Reel Injun – Hollywood-Indianer

Regie: Neil Diamond, Kanada 2009, 85 min, OmU (Englisch), keine FSK


Filmreihe: Tage des indigenen Films

Auf den Kinoleinwänden und Fernsehbildschirmen kämpfen blutrünstige Indianer gegen draufgängerische Cowboys, edle Wilde behaupten sich heroisch gegen Siedler, mit Häuptlingen werden Friedenspfeifen geraucht und die Herzen von Indianerprinzessinen von weißen Männern erobert. Solche Stereotype bestimmen das Bild von Native Americans in der über hundertjährigen Filmgeschichte Hollywoods. In Deutschland fügen sie sich in das Indianerbild der Karl-May-Romane und Winnetou-Filme ein, aus denen sich wiederum das amerikanische Kino bediente.

Der Regisseur Neil Diamond zeichnet in seiner Langfilm-Dokumentation REEL INJUN die Geschichte des Hollywood-Indianers nach und hinterfragt die Klischees, die sie erschaffen.

Er begibt sich auf einen Roadtrip zu bedeutenden Orten der nordamerikanisch-indigenen Geschichte und bereist Kulissen der Hollywood-Western-Klassiker. Dabei trifft er Akteurinnen und Akteure, die den »Indianerfilm« in den letzten Jahrzehnten geprägt oder kritisch begleitet haben, sowie indigene Filmschaffende, die ein selbstbestimmtes indigenes Kino dagegenhalten und damit die »Renaissance of Native cinema« einleiten.


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