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Kino – aber sicher


Ab 17.10. gilt im li.wu. die 3G-Regelung und die Maskenpflicht:

Erwachsene müssen einen Impfnachweis oder einen Negativ-Nachweis vorlegen.

Negative Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein und müssen professionell an einer Teststation durchgeführt worden sein. Selbsttests sind nicht zugelassen.

Vom Kinoeingang bis zum Platz sowie nach der Vorstellung vom Platz bis zum Verlassen des Kinos ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Am Platz kann die Maske abgenommen werden.

Der Boxer und der Tod Trailer
© Slovak Film Institute/Bildstörung

Der Boxer und der Tod

Regie: Peter Solan, Tschechoslowakei 1963, 106 min, FSK 12


Filmreihe: li.wu. Schatzkiste

Jan Komínek ist Insasse eines Konzentrationslagers und früherer Amateurboxer. Der Tscheche wartet nach einem missglückten Fluchtversucht auf seine Hinrichtung, doch Lagerkommandant Kraft (Manfred Krug) war selbst Preisboxer und verschont ihn, als er von seiner Vergangenheit erfährt. Im Gegenzug fordert er, dass Komínek in Schaukämpfen gegen ihn antritt. Diese sind nicht nur erniedrigend, sondern isolieren den Gefangenen mit der Zeit von seinen Mithäftlingen. Auch dem Kommandanten selbst wachsen Zweifel, wie angreifbar er sich durch diesen Handel gemacht hat.

Das Drama schafft mit nüchterner Erzählhaltung eine außergewöhnliche Perspektive auf die Naziverbrechen.

Mit kurzer Einführung.


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