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Kino – aber sicher


Ab 17.10. gilt im li.wu. die 3G-Regelung und die Maskenpflicht:

Erwachsene müssen einen Impfnachweis oder einen Negativ-Nachweis vorlegen.

Negative Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein und müssen professionell an einer Teststation durchgeführt worden sein. Selbsttests sind nicht zugelassen.

Vom Kinoeingang bis zum Platz sowie nach der Vorstellung vom Platz bis zum Verlassen des Kinos ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Am Platz kann die Maske abgenommen werden.

Workingmen's Death

Workingmen's Death

Regie: Michael Glawogger,Ö/BRD 2005, 122 min, OmU (div.), keine FSK


Stirbt die Arbeiterklasse aus? Verschwindet körperliche Schwerstarbeit, oder wird sie nur unsichtbar? Wo ist sie im 21. Jahrhundert, in der „Dienstleistungsgesellschaft“ noch zu finden? „Workingman's Death“ folgt ihren Spuren in 6 Kapiteln: Bergarbeiter in illegalen Minen der Ukraine, Schwefelsammler auf indonesischen Vulkanen, ein Schlachthof in Nigeria, ein Schiffsfriedhof in Pakistan und chinesische Stahlarbeiter. Im Ruhrgebiet, in Duisburg, ist man in der Zukunft schon angekommen, Hochöfen, einst ein Monument der Arbeit, fungieren heute als Freizeitpark. Unterlegt mit Musik von John Zorn, verbindet der Film Bilder von schwersten Arbeitsbedingungen. Das geschieht nüchtern und ohne Kommentar, der sich angesichts der Kehrseite unseres Wohlstands auch erübrigt.


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