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The Man Who Wasn't There
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The Man Who Wasn't There

Regie: Joel Coen, USA 2001, 116 min, DF


Der Friseur Ed Crane ist zwar introvertiert und wortkarg, erzählt aber aus dem Off seine Geschichte. Die handelt davon, wie er den Liebhaber seiner Frau erpresst, der dann unglücklicherweise zu Tode kommt, woraufhin Eds Frau des Mordes angeklagt wird. Ed engagiert nun einen erfolgreichen Anwalt, und am Ende landet jemand auf dem elektrischen Stuhl. Das erinnert an einen klassischen amerikanischen Krimi, worauf der Film auch in seiner exzellenten Schwarzweißästhetik deutlich verweißt. Doch entwickelt sich alles in einem bedächtigen Rhythmus und die Handlung führt unter Umständen in seltsame Weiten. „The Man Who Wasn´t There” ergibt so auch weniger den spannenden Thriller, sondern scheint eher die Tragödie eines Friseurs zu sein, der lieber einen Reinigungssalon hätte.