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Tengri – Das Blau des Himmels
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Tengri – Das Blau des Himmels

Regie: Marie-Jaoul de Poncheville, Fkr./BRD 2008, 105 min, DF, keine FSK


Die Arbeit als Fischer und auf See bringt dem jungen Kasachen Temür zu wenig ein, um davon leben zu können. Er beschließt, in sein Heimatdorf in den kirgisischen Bergen zurückzukehren. Seitdem er dieses einst verließ, hat sich dort einiges verändert. Viele Bewohner sind in der Zwischenzeit weggezogen oder gestorben. Nun kommt ihm die Siedlung seltsam fremd vor. Gerade, als es den Anschein hat, dass ihn dort nichts halten könne, lernt er die 18-jährige Amira kennen. Nach ersten, eher zögerlichen Versuchen der Kontaktaufnahme kommen sich beide näher. Die junge Frau flüchtet sich in Temürs Arme, während ihr Ehemann, ein strenggläubiger Moslem, für die Mudschaheddin im benachbarten Afghanistan kämpft. Natürlich bleibt die schüchterne Liebelei nicht lange geheim und so sehen sich Temür und Amira letztlich gezwungen, die Siedlung zu verlassen. Frei nach Tschingis Aitmatows Erzählung „Djamila“.