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Spur der Steine
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Spur der Steine

Regie: Frank Beyer, DDR 1966, 139 min, FSK 6


Anfang der 60er Jahre. Die Industrialisierung und der Aufbau des Sozialismus sind mit zahlreichen Großprojekten in vollem Gange. Mit dabei: Balla (Manfred Krug) und seine verwegene Zimmermannsbrigade und Parteisekretär Horrath (Eberhard Esche), der mit Aufrichtigkeit und Durchsetzungsvermögen die Probleme auf der Großbaustelle meistert, aber im Privaten versagt. Der Film erliegt weder einer Pionierromantik, noch wird er zum Aufbauepos. Nach dem Buch von Erik Neutsch sollte ein Film in die Kinos kommen, der etwas von der Realität im Land erzählt, ein Film, der sich einmischt und doch vergnüglich bleibt. Nach einem Kinoeinsatz von zwei Wochen wurde „Spur der Steine“ zurückgezogen und verschwand bis 1989 im Archiv. Gewesen.
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