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Snowden
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Snowden

Regie: Oliver Stone, USA/BRD 2016, 135 min, DF, FSK 6


Er arbeitet im paradiesischen O’ahu, wohnt dort mit Freundin Lindsay Mills – und flieht wenig später nach Russland, gejagt von US-Geheimdiensten: Edward Snowden tauscht seine Arbeit als IT-Spezialist, sein Privatleben und seine Freiheit gegen das Exil, weil er irgendwann nicht mehr dazu schweigen will, dass die NSA in Kooperation mit anderen Geheimdiensten das Internet zu einer Sphäre weltweiter Massenüberwachung pervertierte, unter Duldung der Politik. In Hongkong trifft Snowden sich mit den Journalisten Glen Greenwald und Ewen MacAskill sowie der Dokumentarfilmerin Laura Poitras, um sie in die Details eines ausgeklügelten, abgeschirmten Überwachungssystems einzuweihen, das intimste Daten von Bürgern absaugt, obwohl die sich nichts haben zu Schulden kommen lassen. Snowden kann seinen Vorwurf auf hunderttausende Geheimdokumente stützen, die er von seinem Ex-Arbeitgeber kopiert hat. Aber war dem jungen Whistleblower wirklich bewusst, wie hoch der persönliche Preis seiner Enthüllungen sein würde?
Vorführung am Dienstag, 22.11., 19 Uhr im Metropol, Barnstorfer Weg 4. Anschließende Diskussion mit Konstantin von Notz, MdB und Mitglied des 1. Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages („NSA-Untersuchungsausschuss“) (per Skype).
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Professur für Nordamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität Rostock und Internetr@dio WARNOW Rostock/Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern.