Filmarchiv A-Z

Kino – aber sicher


Ab 17.10. gilt im li.wu. die 3G-Regelung und die Maskenpflicht:

Erwachsene müssen einen Impfnachweis oder einen Negativ-Nachweis vorlegen.

Negative Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein und müssen professionell an einer Teststation durchgeführt worden sein. Selbsttests sind nicht zugelassen.

Vom Kinoeingang bis zum Platz sowie nach der Vorstellung vom Platz bis zum Verlassen des Kinos ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Am Platz kann die Maske abgenommen werden.

Oh Boy

Oh Boy

Regie: Jan Ole Gerster, BRD 2012, 85 min, FSK 12


Bislang hat Niko so gut wie nichts auf die Reihe gekriegt. Sein Jurastudium hat er längst geschmissen, lebt in den Tag hinein, die Beziehung zu seiner Freundin interessiert ihn ebenfalls nicht mehr, und wenn sein Vater (Ulrich Noethen) nicht regelmäßig Geld überweisen würde, hätte er sich wahrscheinlich schon längst für Hartz IV angemeldet oder unter eine Brücke gelegt. Doch an diesem bewussten Tag passieren die großen Kleinkatastrophen: Sein erboster Spießervater stoppt die Überweisungen, seine Freundin (Katharina Schüttler) schmeißt ihn aus ihrer Wohnung und ein Amtspsychologe attestiert ihm eine „emotionale Unausgeglichenheit“. Zudem trifft er auf die geheimnisvolle Julika (Friederike Kempter), die ihn mit einer anscheinend gemeinsamen Vergangenheit konfrontiert und ihn am Abend zu einem grotesken Theaterstück, bei dem sie mitspielt, einlädt.
Ansonsten wird Niko bis zu jenem abendlichen Termin und darüber hinaus durch ein schier rastloses Berlin driften, dabei mit großen Augen seine Umwelt und ihre skurrilen Gestalten (darunter sind Michael Gwisdek und Justus von Dohnányi) wahrnehmen und doch immer wie ein unbeteiligter Zuschauer verharren, so als würde er gar nicht stattfinden im Leben.


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