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Neuland
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Regie: Daniel Kunle, Holger Lauinger, BRD 2007, 74 min, keine FSK


Der Ausgangspunkt für ihren Film war das Postulat von den "gleichwertigen Lebensverhältnissen", wie es im Grundgesetz steht. Die Filmemacher Kunle und Lauinger sind im Osten unterwegs und fanden nicht nur beeindruckende Bilder des Verfalls und frustrierte Bürger, die auf „Schweinehunde in Berlin" schimpfen. Sie stellen auch landwirtschaftliche Pioniere vor, die Bisons oder Schnecken zum Verzehr züchten, Fabrikkommunen, Initiativen gegen Rechtsradikale, Lokalpolitiker, die die Zukunftschance in regenerativen Energien sehen und anspruchsvolle Kinomacher. Kunle und Lauinger wollen eine Gesellschaft zeigen, in der es Neues geben muss, damit vom Alten die Reste gerettet werden können. Sie werben für einen „sozial-ökologischen Umbau", ihr Film soll eine Stimmung des Aufbruchs erzeugen. 20 Protagonisten wurden dafür befragt, vor den Hoffnungsvollen kommen die Desillusionierten zu Wort.

Am 28.06. um 20.00 Uhr in Anwesenheit von Regisseur Holger Lauinger und anschließendem Gespräch mit Andreas Willisch, Thünen-Institut Bollewick.

Moderation: Michael Seidel, Nordkurier
Ein Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung M-V.