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Nach dem Leben – Aprés La Vie
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Nach dem Leben – Aprés La Vie

Regie: Lucas Belvaux, Belgien/Fkr. 2002, 123 min, OmU (Französisch), keine FSK


Drei Frauen arbeiten als Lehrerinnen an einer Schule. Das bildet den Zusammenhalt von drei Geschichten, die zwar teilweise mit demselben Figurenensemble und gleichzeitig ablaufen, sich überkreuzen, aber durch eine jeweils andere Erzählperspektive drei unterschiedliche Filme in wechselnden Genres ergeben. Jeder der drei Filme steht für sich, allerdings entwickeln sich beim Ansehen der gesamten Trilogie Querverbindungen, die einzelnen Figuren gewinnen deutlich an Kontur. „Nach dem Leben“ beschließt die Trilogie als Melodram. Agnès kann nur mit Morphium leben. Ihr Mann Pascal ist Polizist und besorgt ihr den Stoff. Bis ihn seine Quelle mit einem Lieferstopp unter Druck setzt: Der aus dem Gefängnis geflohene Le Roux könnte alte Rechnungen begleichen wollen, Pascal soll ihn zur Strecke bringen. Doch Agnès hält es ohne den Stoff nicht aus … Die Trilogie von Lucas Belvaux ist bei weitem nicht nur ein stilistischer Versuch über Erzähltechniken. Dreimal reflektiert er in fast alltäglichen Geschichten über Verantwortung, Vertrauen, Lüge und Verrat und kann so jeweils andere Akzente setzen.