Filmarchiv A-Z

Kino – aber sicher


Ab 17.10. gilt im li.wu. die 3G-Regelung und die Maskenpflicht:

Erwachsene müssen einen Impfnachweis oder einen Negativ-Nachweis vorlegen.

Negative Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein und müssen professionell an einer Teststation durchgeführt worden sein. Selbsttests sind nicht zugelassen.

Vom Kinoeingang bis zum Platz sowie nach der Vorstellung vom Platz bis zum Verlassen des Kinos ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Am Platz kann die Maske abgenommen werden.

Moolaadé – Bann der Hoffnung

Moolaadé – Bann der Hoffnung

Regie: Ousmane Sembene, Senegal/Frk.2006, 124 min, OmU (Bambara/Frz.), FSK 12


Vier Mädchen verweigern sich der Beschneidung und suchen Schutz bei einer starken Frau, die schon ihre eigene Tochter vor dem Ritual bewahrt hat. Als die anderen Bewohner des Dorfes und ihre Verwandten versuchen, die Herausgabe der Mädchen zu erzwingen, beruft sie sich auf den altehrwürdigen Brauch des „Moolaadé", der einen unantastbaren Schutzraum beschwört. Selbst als die Heirat ihrer Tochter durch die mutige Haltung gefährdet wird, behauptet sie ihre Stellung. Fern jeder Betroffenheitsgeste, in farbenfrohen, beeindruckenden Bildern hat Ousmane Sembene, der Altmeister des afrikanischen Kinos, diese Parabel über die Kraft der Frauen inszeniert.
Hauptpreis »Un Certain Regard« beim Filmfestival in Cannes 2004.
Tage des indigenen Films (indigen = „Indigene Völker sind relativ die ‚ersten’ Bewohner eines Gebiets“ wikipedia.de) Ein Projekt von Elements e.V. Zu jedem Film gibt es eine Einführung sowie eine anschließende Diskussion mit einem Filmexperten oder Filmemacher.


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