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Moolaadé – Bann der Hoffnung
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Moolaadé – Bann der Hoffnung

Regie: Ousmane Sembene, Senegal/Frk.2006, 124 min, OmU (Bambara/Frz.), FSK 12


Vier Mädchen verweigern sich der Beschneidung und suchen Schutz bei einer starken Frau, die schon ihre eigene Tochter vor dem Ritual bewahrt hat. Als die anderen Bewohner des Dorfes und ihre Verwandten versuchen, die Herausgabe der Mädchen zu erzwingen, beruft sie sich auf den altehrwürdigen Brauch des „Moolaadé", der einen unantastbaren Schutzraum beschwört. Selbst als die Heirat ihrer Tochter durch die mutige Haltung gefährdet wird, behauptet sie ihre Stellung. Fern jeder Betroffenheitsgeste, in farbenfrohen, beeindruckenden Bildern hat Ousmane Sembene, der Altmeister des afrikanischen Kinos, diese Parabel über die Kraft der Frauen inszeniert.
Hauptpreis »Un Certain Regard« beim Filmfestival in Cannes 2004.
Tage des indigenen Films (indigen = „Indigene Völker sind relativ die ‚ersten’ Bewohner eines Gebiets“ wikipedia.de) Ein Projekt von Elements e.V. Zu jedem Film gibt es eine Einführung sowie eine anschließende Diskussion mit einem Filmexperten oder Filmemacher.