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Regie: Witold Adamek, Polen 1998, 93 min, OmU (Polnisch)


Maniek hat seinen Job verloren. Als Kompensation bekommt er von seinem ehemaligen Chef ein Notizbuch mit den Namen derer, die Schulden bei dem inzwischen gescheiterten Unternehmer haben. In den kommenden 24 Stunden versucht Maniek gemeinsam mit einem Freund, dieses Geld einzutreiben. Natürlich fühlen sich die beiden jungen Männer dabei ein wenig wie die coolen Gangster, doch unversehens droht ihre Tour durch die marode Industriestadt, zu einem Amoklauf zu werden. Geschickt nutzt Regisseur Witold Adamek die Muster des amerikanischen Genrekinos, bleibt aber trotzdem in der Realität des polnischen Alltags. So erzählt der Film in Form eines spannenden Thrillers von den Verlierern der postsozialistischen Zeit.
Am 14.11. bietet der FilmpublizistHolger Twele als Referent des Instituts für Kino und Filmkultur Köln folgende Veranstaltungen an10.00 Uhr Filmvorführung und Seminar (für Schulklassen)20.00 Filmvorführung mit einer Einführung und anschließender DiskussionEine Veranstaltung im Rahmen des Projektes "Ins Kino zum Nachbarn".