Filmarchiv A-Z

Kino – aber sicher


Ab 17.10. gilt im li.wu. die 3G-Regelung und die Maskenpflicht:

Erwachsene müssen einen Impfnachweis oder einen Negativ-Nachweis vorlegen.

Negative Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein und müssen professionell an einer Teststation durchgeführt worden sein. Selbsttests sind nicht zugelassen.

Vom Kinoeingang bis zum Platz sowie nach der Vorstellung vom Platz bis zum Verlassen des Kinos ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Am Platz kann die Maske abgenommen werden.

Maroa

Maroa

Regie: Solveig Hoogesteijn, Spanien/Venezuela 2005, 102 min, OmU (Spanisch), FSK 12, empf. ab 14 J


Die elfjährige Maroa lebt bei ihrer Großmutter in Caracas und steuert durch den Verkauf von Heiligenbildchen und Pornoheften ihren Teil zum Lebensunterhalt bei. Nachdem sie als Zeugin eines Raubmords festgenommen wurde, wird sie in ein Kinderheim abgeschoben. Neugierig lauscht sie dort den Proben eines klassischen Jugendorchesters und wird wenig später von dem spanischen Musiklehrer Joaquín als Klarinettistin in das Ensemble aufgenommen. Obwohl ihr Talent unüberhörbar ist, bringt Maroa aber weder die nötige Disziplin auf, noch ordnet sie sich der Gruppe unter. Der Chance auf ein besseres Leben stehen zunächst ihr ungeduldiger Drang nach Freiheit und die Unfähigkeit, mit Rückschlägen umzugehen, im Wege. Realer Hintergrund des fiktiven Mädchenporträts ist die 1975 vom Komponisten José Antonio Abreu ins Leben gerufene Orchesterbewegung, die für viele Kinder und Jugendliche in Venezuela zu einem Rettungsanker geworden ist.


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