Filmarchiv A-Z

Kino – aber sicher


Ab 17.10. gilt im li.wu. die 3G-Regelung und die Maskenpflicht:

Erwachsene müssen einen Impfnachweis oder einen Negativ-Nachweis vorlegen.

Negative Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein und müssen professionell an einer Teststation durchgeführt worden sein. Selbsttests sind nicht zugelassen.

Vom Kinoeingang bis zum Platz sowie nach der Vorstellung vom Platz bis zum Verlassen des Kinos ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Am Platz kann die Maske abgenommen werden.

Lieber Muslim ...

Lieber Muslim ...

Regie: Kerstin Nickig, BRD 2005, 35 min, OmU (Russisch, Tschetschenisch), keine FSK


„Lieber Muslim" - so beginnt das Tagebuch von Sacita, das sie ihrem kleinen Sohn Muslim schreibt, damit er einmal versteht, was seine Eltern in Tschetschenien im Krieg erlebt haben. Warum sie nach Polen geflohen sind. Damit er sich einmal in einer unbekannten Zukunft zurechtfinden wird, wenn sie selbst vielleicht schon nicht mehr leben, wie sie glaubt. Sacita, ihr Mann Said-Selim und Muslim leben in einer Provinzstadt in Ostpolen und haben wie über 6.000 andere tschetschenische Flüchtlinge in Polen Asyl erhalten. Doch sie leben vollkommen in den Kriegsschrecken der Vergangenheit. Die Berliner Filmemacherin Kerstin Nickig hat sie über ein halbes Jahr lang mit der Kamera begleitet: Herausgekommen ist ein nahes Porträt der Familie und ihrer persönlichen Kriegsgeschichte.
Am 06.03. um 20:00 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin Kerstin Nickig und der Protagonistin des Films Sacita Chumaidowa.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung MV und amnesty international, Gruppe Rostock


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