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Komm in den Garten
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Komm in den Garten

Regie: Heinz Brinkmann, Jochen Wisotzki, BRD 1990/1993, 96 min, keine FSK


Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte einer Freundschaft in Berlin-Prenzlauer Berg zur Wende. Dieter, der Maler, verbrachte wegen „Arbeitsscheu“ zehn Jahre in Gefängnissen. Alfred, inzwischen zum stellvertretenden Chefredakteur avanciert, geriet durch die Zwickmühle von Aufbegehren und Alkoholismus in Gefängnisse und Psychiatrien. Michael, der in Moskau Außenwirtschaft studiert hatte, wurde aus der Akademie gefeuert und lebt heute vom Lampenbasteln. 40 Jahre DDR-Geschichte im Spiegel dreier Einzelschicksale. Ausgegrenzt im System der DDR zeigt das Portrait der drei Unangepassten auch das Scheitern des Sozialismus in der DDR.

Anschließendes Filmgespräch mit dem Regisseur Heinz Brinkmann
Diese Veranstaltung wird präsentiert im Rahmen des FiSH/Retrospektive 20 Jahre Kulturelle Filmförderung MV.