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Koktebel
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Koktebel

Regie: Boris Chlebnikow, Alexej Popogrebski, Russland 2004, 107 min, OmU (Russisch), keine FSK


Ein vom Leben gezeichneter Vater und sein elfjähriger Sohnes reisen über 1200 km von Moskau in die Stadt Koktebel auf der Halbinsel Krim. Die beiden Heimatlosen wollen dort zur Schwester des Vaters. In sehr sparsamen, ruhigen, aber auch überraschenden Szenen erzählen die jungen russischen Regisseure ihre Geschichte aus der Perspektive des Jungen – kurz vor der Pubertät ist er fast schon erwachsen, kommentiert die Lügen und Ausreden des Vaters, den Rückfall in alte, schlechte Gewohnheiten mit zunehmendem Sarkasmus. Während der Vater mit seinem Selbstrespekt zu kämpfen hat (und für einen Neuanfang doch noch eine unerwartete Chance bekommt), will der Junge ans Meer, das für ihn einen Neuanfang bedeutet. 2004 Hauptpreis des go-east-Filmfestivals Wiesbaden.
Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verein Freunde der russischen Sprache e.V. und dem Förderverein des li.wu. Am Mittwoch, den 12. November, werden ab 19 Uhr gebackene und gekochte landestypische Spezialitäten gereicht. Filmbeginn 20 Uhr.