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House Of Flying Daggers
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House Of Flying Daggers

Regie: Zhang Yimou, China 2004, 120 min, DF, FSK 12


Im Jahr 859 ist der Verfall der Tang-Dynastie nicht mehr aufzuhalten. Unruhe herrscht im Großreich China. Eine mächtige Rebellenallianz, genannt das „House of Flying Daggers“, attackiert den unfähigen Kaiser und seine korrupte Regierung. So erhalten die Polizisten Leo und Jin den Auftrag, in nur zehn Tagen den unentdeckten Führer der Rebellen zu identifizieren und festzunehmen. Verdächtig ist vor allem Mei, eine blinde Tänzerin im Luxusbordell Peony Pavillon. Um mehr über sie und die Rebellen zu erfahren, soll Jin nach einer fingierten Festnahme Mei befreien und ihr Vertrauen gewinnen. Der Plan gelingt, doch auf der langen Flucht durch die Wälder geschieht Unvorhersehbares. Der Polizist und die vermeintliche Anführerin verlieben sich ... Wie schon in „Hero“ widmet sich Regisseur Zhang Yimou einer Legende aus dem chinesischen Mittelalter, die nun aber mehr Liebesgeschichte als politische Parabel ist, und er kombiniert wie schon im vorherigen Film rauschhaft schöne Bilder mit den vollendeten Choreographien ostasiatischer Kampfkunst.