Filmarchiv A-Z

Kino – aber sicher


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Horst Buchholz – Mein Papa

Horst Buchholz – Mein Papa

Regie: Christopher Buchholz & Sandra Hacker, BRD 2005, 90 min, FSK o. A.


Der Schauspieler Horst Buchholz ist das Zentrum des eigenwilligen Filmporträts. Es zeigt die Innenansicht der Familie des ebenso liebenswerten wie störrischen Weltstars. Horst Buchholz stammte aus bescheidenen Verhältnissen und neben seiner internationalen Karriere wurde er auch zu einer Berliner Legende. Christopher, sein Sohn, hat vor vier Jahren einen filmischen Dialog mit dem Vater begonnen, ein Herantasten an einen Menschen voller Widersprüche. Vor allem eines zeichnete ihn aus, er sprach nicht gerne über sich. Daraus entstand ein familiäres Katz-und-Maus-Spiel zwischen einem Vater, der sich langsam aufgibt und einem Sohn, der das nicht akzeptieren will. Im März 2003 starb Horst Buchholz unerwartet. Christopher suchte weiter nach den Spuren seines Vaters. Er stellte offene Fragen an Mutter Myriam Buchholz Bru und Schwester Béatrice. Das Ergebnis ist ein ehrliches Dokument und zugleich ein tragikomischer Film, der einen ungewöhnlichen Einblick in das Leben eines Weltstars und seiner Familie gibt, abgerundet durch zahlreiche Archivaufnahmen und Filmausschnitte.


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