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Fünfeichen
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Fünfeichen

Regie: Rainer Burmeister, BRD 2004, 45 min, keine FSK


„Fünfeichen" war während des Zweiten Weltkrieges ein Kriegsgefangenenlager für Festgenommene aus elf Staaten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde dieses Lager vom sowjetischen Geheimdienst für deutsche Männer und Frauen bis 1948 weitergenutzt. Mehrere zehntausend Menschen waren zwischen 1936 und 1948 hier unter härtesten Bedingungen inhaftiert. Tausende haben dieses Schicksal nicht überlebt. Selbst nach dem Ende des Krieges starben hier noch 30 Prozent der Inhaftierten. Erst die Wiedervereinigung Deutschlands bot die Möglichkeit, von den barbarischen Lagerbedingungen auch nach dem Krieg zu erzählen. Regisseur Rainer Burmeister leistet dazu einen eindrücklichen Beitrag. Er zeichnet anhand neuester Rechercheergebnisse und bislang unveröffentlichten Materials die Geschichte des Speziallagers Fünfeichen und die Schicksale seiner Insassen in bewegenden Bildern nach.
Am 07.05. um 20:00 Uhr anschließende Diskussion mit Frau Anne Drescher, LStU M-V.
Eine Veranstaltung von Die Beginen e.V. mit dem Landesbeauftragten M-V für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR.Es gelten gesonderte Eintrittspreise. li.wu.-Abo nicht gültig.