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Fahrenheit 9/11
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Fahrenheit 9/11

Regie: Michael Moore, USA 2004, 115 min, OmU (Englisch), FSK 6


Regisseur Michael Moore wurde im letzten Jahr mit „Bowling For Columbine“ auch einem größeren Publikum in Europa bekannt. Sein neuer Film widmet sich der Politik der Bush-Administration. Beginnend mit der fragwürdigen Präsidentschaftswahl im Jahr 2000 zeigt Michael Moore Schritt für Schritt die gesamte Laufbahn George W. Bushs sowie dessen äußerst undurchsichtige Verbindungen zu den einflussreichen Ölfirmen Saudi-Arabiens. Und er setzt sich mit den Fehlern der Politik vor, während und nach den Anschlägen vom 11. September 2001 und dem folgenden Irak-Krieg auseinander. Mit der von Michael Moore gewohnten Mischung aus Selbstinszenierung, Entertainment und Ernsthaftigkeit wird das Versagen der Bush-Regierung beleuchtet. Dass dabei die Darstellung komplexer politischer Sachverhalte zugunsten von Emotionalisierung und Polemik zurückgenommen wird, liegt letztlich begründet in dem erklärten Ziel des Regisseurs, die Wiederwahl dieses amerikanischen Präsidenten im Herbst verhindern helfen zu wollen.
Goldene Palme in Cannes 2004