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Kino – aber sicher


Ab 17.10. gilt im li.wu. die 3G-Regelung und die Maskenpflicht:

Erwachsene müssen einen Impfnachweis oder einen Negativ-Nachweis vorlegen.

Negative Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein und müssen professionell an einer Teststation durchgeführt worden sein. Selbsttests sind nicht zugelassen.

Vom Kinoeingang bis zum Platz sowie nach der Vorstellung vom Platz bis zum Verlassen des Kinos ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Am Platz kann die Maske abgenommen werden.

Der Vorname

Der Vorname

Regie: Bernard Murat, Fkr. 2012, 109 min, DF, FSK 12


Pierre und Elisabeth sind ein linksliberales, bildungsbürgerliches Ehepaar mit zwei Kindern. Sie geben ein Abendessen für Elisabeths Bruder, dessen Frau gerade ihr erstes Kind erwartet. Nach etwas Geplauder zum Aperitif kommt die Rede auf den Namen des Sprösslings und nach einigem Zaudern offenbart der werdende Vater; dass er nach einem Roman von Benjamin Constant den Namen Adolphe auserwählt hat. Von da an ist abrupt Schluss mit dem Geplänkel, eine temporeiche Achterbahnfahrt von Dialog und Witz führt konsequent unter die Oberflächliche des bourgeoisen Scheins, um kleine Verletzungen und Ressentiments bloßzulegen und den Abgrund zwischen Anspruch und Wirklichkeit aufscheinen zu lassen.
Stark geschrieben, mit Verve gespielt: „Der Vorname" ist eine witzig-satirische und gleichzeitig liebevolle Abrechnung mit all den kleinen Verlogenheiten, die sich auch unter Freunden und im Kino finden.


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