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Der Tango der Rashevskis
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Der Tango der Rashevskis

Regie: Sam Garbarski, Belgien/Fkr. 2002, 100 min, OmU (Französisch), FSK o. A.


Die Rashevskis sind eine liberale jüdische Familie. Als die Großmutter Rosa 81jährig verstirbt, überrascht ihre Kinder und Enkelkinder sehr, dass sich die sehr weltlich eingestellte, lebenslustige Dame ein Grab auf dem jüdischen Friedhof reserviert hat. Schwierigkeiten bereitet nun schon die Frage, nach welchem traditionellen jüdischen Ritus sie beerdigt werden kann. Für die Rashevskis beginnt mit dem Tod Rosas eine mehr oder weniger intensive Zeit religiöser Selbstfindung, die von Ninas Proklamation, eine jüdische Familie gründen zu wollen, bis zu Rics turbulenter Beziehung zu seiner muslimischen Freundin reicht. Noch komplizierter wird es, als Antoine, ein nichtjüdischer Freund der Familie, auf der Beerdigung Nina wiedertrifft und sich in sie verliebt. Als er erfährt, dass sie nur einen jüdischen Mann heiraten wolle, versucht er natürlich, eine Lösung zu finden ... Pointiert und amüsant erzählt der Film die Geschichte einer „modernen“ Familie und ihrer Suche nach einem Verhältnis zu ihrem jüdischen Erbe. In Frankreich war dieser Film der Überraschungserfolg des vergangenen Jahres.