Filmarchiv A-Z

Kino – aber sicher


Ab 17.10. gilt im li.wu. die 3G-Regelung und die Maskenpflicht:

Erwachsene müssen einen Impfnachweis oder einen Negativ-Nachweis vorlegen.

Negative Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein und müssen professionell an einer Teststation durchgeführt worden sein. Selbsttests sind nicht zugelassen.

Vom Kinoeingang bis zum Platz sowie nach der Vorstellung vom Platz bis zum Verlassen des Kinos ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Am Platz kann die Maske abgenommen werden.

Das Ministerium für Staatssicherheit – Alltag einer Behörde

Das Ministerium für Staatssicherheit – Alltag einer Behörde

Regie: Christian Klemke, Jan N. Lorenzen, BRD 2002, 90 min, FSK 12


Neun hochrangige Mitarbeiter der Stasi geben hier Auskunft über die Arbeit des Geheimdienstes. Bereitwillig erzählen sie über die angewandten Methoden von der Spionage bis hin zu den Techniken des Verhörs. Sie berichten von ihrem Alltag damals, vom Führungsstil Erich Mielkes, von ihren Motivationen und Überzeugungen. Das Maß an Verachtung, Zynismus, Verdrängung und Hass, das bei den Interviewten in Form von nostalgischer Schwärmerei oder analytischer Reflexion zu Tage tritt, ist zwar nicht überraschend, dürfte aber emotional kaum einen Zuschauer unberührt lassen. Dem Film gelingt es in seiner einfachen Form, menschliche Charaktere und Machtmechanismen zu beschreiben, die keinesfalls an die DDR und ihren aufgelösten Geheimdienst gebunden sind.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der BStU, Außenstelle Rostock und der Heinrich-Böll-Stiftung M-V.Zur Aufführung am 09.04. mit Einführung und anschließender Diskussion.


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