Filmarchiv A-Z

Kino – aber sicher


Ab 17.10. gilt im li.wu. die 3G-Regelung und die Maskenpflicht:

Erwachsene müssen einen Impfnachweis oder einen Negativ-Nachweis vorlegen.

Negative Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein und müssen professionell an einer Teststation durchgeführt worden sein. Selbsttests sind nicht zugelassen.

Vom Kinoeingang bis zum Platz sowie nach der Vorstellung vom Platz bis zum Verlassen des Kinos ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Am Platz kann die Maske abgenommen werden.

Das Massaker von Katyn

Das Massaker von Katyn

Regie: Andrzej Wajda, Polen 2007, 118 min, DF, FSK 16


Im Frühjahr 1940 erschossen sowjetische Truppen im Wald von Katyn bei Smolensk viele tausend gefangengenommene polnische Offiziere und Soldaten. Nach dem Sieg der Roten Armee 1945 schob die sowjetische Regierung das Blutbad den Nazis in die Schuhe. Diese Lüge wurde jahrzehntelang aufrechterhalten. Erst der sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow gestand 1990 die Schuld offiziell ein.
Andrzej Wajdas Film liefert eine historische Analyse des Massakers. Im Mittelpunkt stehen nicht die Offiziere, sondern ihre Hinterbliebenen. Der Regisseur erzählt keine lineare Geschichte, sondern schildert die Ereignisse aus mehreren Perspektiven. Eingestreute Wochenschauaufnahmen unterstützen die authentische Atmosphäre der Inszenierung. Lange bleibt das eigentliche Massaker ausgespart, erst zum Schluss des Filmes findet Wajda erschütternde Bilder für den Ablauf des Massenmordes, unterlegt mit dissonanter Musik des berühmten polnischen Komponisten Krzysztof Penderecki.
Am 16.10. um 20:00 Uhr anschließendes Filmgespräch mit Diplom-Kulturwirt Thomas Winter, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften der Universität Rostock


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