Filmarchiv A-Z

Kino – aber sicher


Ab 17.10. gilt im li.wu. die 3G-Regelung und die Maskenpflicht:

Erwachsene müssen einen Impfnachweis oder einen Negativ-Nachweis vorlegen.

Negative Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein und müssen professionell an einer Teststation durchgeführt worden sein. Selbsttests sind nicht zugelassen.

Vom Kinoeingang bis zum Platz sowie nach der Vorstellung vom Platz bis zum Verlassen des Kinos ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Am Platz kann die Maske abgenommen werden.

Capote

Capote

Regie: Bennet Miller, USA 2005, 114 min, OmU (Englisch), FSK 12


Ende der 50er Jahre ist der Schriftsteller Truman Capote eine der schillernden Figuren der New Yorker Literaturszene. „Frühstück bei Tiffany“, einer seiner großen Erfolge, liegt gerade hinter ihm. Da erfährt er durch eine Zeitungsnotiz vom Mord an einer Familie in Kansas. Der Fall weckt sofort sein Interesse. Doch weniger die kriminalistischen Aspekte stehen für ihn im Vordergrund. Die Mörder sind bald gefasst und werden in der folgenden Gerichtsverhandlung zum Tode verurteilt. Capote beschäftigt eher die ästhetische Frage, ob es möglich ist, die dokumentarischen Fakten in eine spannende literarische Form zu fassen. Dazu baut er eine enge persönliche Beziehung zu einem der Täter auf, die ihn fasziniert wie abstößt und unter deren Druck er zunehmend leidet. So dreht sich der Film „Capote“ neben den biographischen Seiten vor allem um die Frage des Verhältnisses zwischen Künstler und „Objekt“.
Oscar und Golden Globe 2006 als bester Hauptdarsteller für Philip Seymour Hoffman.


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