Filmarchiv A-Z

Kino – aber sicher


Ab 17.10. gilt im li.wu. die 3G-Regelung und die Maskenpflicht:

Erwachsene müssen einen Impfnachweis oder einen Negativ-Nachweis vorlegen.

Negative Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein und müssen professionell an einer Teststation durchgeführt worden sein. Selbsttests sind nicht zugelassen.

Vom Kinoeingang bis zum Platz sowie nach der Vorstellung vom Platz bis zum Verlassen des Kinos ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Am Platz kann die Maske abgenommen werden.

Warnung vor einer heiligen Nutte

Warnung vor einer heiligen Nutte

Regie: Rainer Werner Fassbinder, BRD/It. 1970, 103 min.


In einem Hotel irgendwo am Meer wartet ein Filmteam auf den Regisseur, den Star, das Geld und das Filmmaterial. Eine Stimmung, gemischt aus Hysterie und Apathie, Hoffnungen, Gezänk, Neid, Affären. Als der Regisseur zusammen mit dem Hauptdarsteller eintrifft, wird er sofort zum Mittelpunkt des Chaos. Geschickt nutzt er die Beziehungen zwischen Paaren und den einzelnen Gruppen aus. Der Herstellungsleiter versucht autoritär die Dreharbeiten zu organisieren. Das Team rebelliert in sinnlosen Aktionen. Nach zehn Kinoproduktionen und einem Fernsehfilm, die Fassbinder neben seiner Arbeit für Theater und Rundfunk in den Jahren 69/70 realisierte, bildete „Warnung vor einer heiligen Nutte“ eine Art Abschluß seines Frühwerkes. Formal stehen ab jetzt weniger Experimente mit Motiven des Gangster- und Kriminalfilms im Vordergrund, sondern der Versuch, seine Geschichten mit den Mitteln des Melodrams zu erzählen.
Retrospektive Rainer Werner Fassbinder


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