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Von der Vielfalt der Andersartigkeit
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Von der Vielfalt der Andersartigkeit

Dokumentarfilm, BRD 2015, 68 min


In dem Film berichten junge Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung über die individuellen Auswirkungen auf ihr alltägliches Leben. Bei William (5) wurde mit zwei Jahren frühkindlicher Autismus diagnostiziert. Er geht regelmäßig zur Therapie und besucht eine integrative Kita. Wie sich William entwickeln wird, ist noch unklar. Sammy (13) lebt mit seiner Mutter in einer kleinen Wohnung. In der Schule und der Autismus-Ambulanz findet sie Unterstützung, denn Sammy macht, was er will. Sie hat Sorge, ihn irgendwann nicht mehr pflegen zu können und in einer Einrichtung unterbringen zu müssen. Lara (16) steht kurz vor dem Realschulabschluss und will eine Ausbildung beginnen. In Wesen und Persönlichkeit sind William, Sammy und Lara höchst unterschiedlich. Der Film zeigt einen kurzen Abschnitt ihres Lebens. Ihre Eltern erzählen von den besonderen Herausforderungen im Familienalltag, wie auch von Erfahrungen bei der Diagnostik, in der Schule und bei der Ausbildungssuche.
Ziel des Films ist es, einen Einblick in die Vielfalt von Autismus zu gewähren. Er soll außerdem aufzeigen, welche Möglichkeiten Betroffene und deren Familien haben, am gesellschaftlichen Leben zu partizipieren. Denn häufig, so scheint es, sind die begrenzten Möglichkeiten der Teilhabe von der sozialen Umwelt selbst gemacht.
Im Anschluss Experteninterview mit Brita Schirmer „Nichts ist unmöglich“ (22 min.)
Medienprojekt Wuppertal e.V. in Zusammenarbeit mit Autismus Deutschland e.V. und der Techniker-Krankenkasse
Eintritt: 6 Euro
Vorführung am Freitag, 07.10. um 20:00 in unserem Saal in der Frieda 23 im Rahmen von "Ab'gedreht - 11. Rostocker Film- und Kulturtage zu psychischen Erkrankungen".