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Still Walking
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Still Walking

Regie: Hirokazu Kore-eda, Japan 2010, DF, 114 min, FSK o. A.


Jedes Jahr im Sommer versammelt sich Familie Yokoyama zum Gedenken an den verstorbenen Junbei im Haus der Eltern. Der pensionierte Vater Kyohei hat auch nach 15 Jahren noch immer nicht den Tod seines Sohnes verkraftet und auch seine Frau Toshiko nicht. Eher widerwillig reist der zweitgeborene Sohn Ryota mit seiner Frau Yukari und deren Sohn aus erster Ehe an. Seine Schwester und ihre Familie erwarten sie bereits im Elternhaus. An einem Sommertag tauscht die Familie Neuigkeiten und Erinnerungen aus, wobei schon lange vergrabene Gefühle wieder hervor kommen. Der Film „ist ein Kleinod der Natürlichkeit und schlichten Eleganz, das liebevoll und zugleich präzise die zwischenmenschlichen Vorgänge innerhalb einer Familie analysiert und dabei ein Gefühl der Vertrautheit schafft, das den Zuschauer zum still-beobachtenden Mitglied des Familienbundes werden lässt. Dem Regisseur gelingt ein bestechend-authentischer Blick auf das Leben, der in seiner Ruhe und Subtilität berührt.“ (www.filmstarts.de)