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Nirgendwo in Afrika
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Nirgendwo in Afrika

Regie: Caroline Link, BRD 2001, 138 min


Jettel Redlich ist eine junge Frau aus reichem jüdischen Elternhaus. Aber sie lebt im Deutschland des Jahres 1938. Ehemann Walter arbeitet bereits als Verwalter auf einer Farm in Kenia und hat es endlich geschafft, dass Jettel mit der Tochter Regina nachkommen darf. Doch nach der Ankunft tut sich für die selbstbewusste, verwöhnte Frau alles andere als ein tropisches Paradies auf. Erst ganz langsam gelingt es ihr, die Arroganz abzulegen und den inneren Widerstand gegen das neue Leben aufzugeben. Caroline Link hat keinen Film gedreht, der wieder einmal europäische Phantasien auf Afrika projiziert, sondern sie erzählt nach dem autobiographischen Roman Stefanie Zweigs von dem Verlust der Heimat und den schmerzlichen Erfahrungen des Exils.
Bundesfilmpreis 2002.