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Kino – aber sicher


Ab 17.10. gilt im li.wu. die 3G-Regelung und die Maskenpflicht:

Erwachsene müssen einen Impfnachweis oder einen Negativ-Nachweis vorlegen.

Negative Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein und müssen professionell an einer Teststation durchgeführt worden sein. Selbsttests sind nicht zugelassen.

Vom Kinoeingang bis zum Platz sowie nach der Vorstellung vom Platz bis zum Verlassen des Kinos ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Am Platz kann die Maske abgenommen werden.

Melinda und Melinda

Melinda und Melinda

Regie: Woody Allen, USA 2004, 100 min, DF, FSK o. A.


Bei einem Abendessen entspinnt sich zwischen zwei Theaterautoren eine Diskussion, ob der Wirklichkeit besser mit den Mitteln der Komödie oder der Tragödie näher zu kommen sei. Ad hoc entwickeln beide an Hand einer vorgegebenen Ausgangssituation: Melinda, eine junge, etwas verwirrt wirkende Frau, platzt in das Abendessen von Freunden hinein, die jeweils eigene Version der Geschichte, die sich nun in einander abwechselnden Szenen, allerdings mit derselben Schauspielerin (Radha Mitchell) als Titelfigur, vor dem Zuschauer entfaltet. Diese Grundidee des Film bietet Regisseur Woody Allen die hervorragende Möglichkeit, sein Thema zu variieren und zu spiegeln. Freilich gehorcht keiner der beiden Entwürfe den klassischen Regeln von Komödie oder Tragödie, sondern sie zählen mit ihrem Wortwitz und ihrer abgründigen Leichtigkeit unverkennbar zum Genre des Woody-Allen-Films.


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