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Meeresfrüchte
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Meeresfrüchte

Regie: Olivier Ducastel, Jacques Martineau, Fkr. 2004, 90 min, DF, FSK 12


Béatrix (Valeria Bruni-Tedeschi) und Marc (Gilbert Melki) fahren mit den Kindern in ihr Ferienhaus am Mittelmeer. Die erwachsene Tochter verlässt bald, von ihrem Freund abgeholt, die Runde, dafür kommt der Freund des halbwüchsigen Sohnes Charly zu Besuch. Nicht nur dass sich Béatrix über das Verhältnis der beiden Jungen täuscht und damit einige Missverständnisse provoziert, die Hoffnung auf sommerliche Ruhe und Entspannung schwindet zusehends, als plötzlich ihr heimlicher Liebhaber Mathieu hinter den Büschen auftaucht. So mündet der Urlaub schließlich in ein amouröses Verwirrspiel, das einige sorgsam verdrängte Geschichten ans Licht bringt. Das Regieduo Ducastel/Martineau hat in «Meeresfrüchte» ein turbulentes Familienszenario entworfen. Mit Situationskomik, Dialogwitz, lustvoll ausgespielten Klischees und einer veritablen Schlussnummer werden erfolgreich alle seelischen Untiefen einer etwas ermüdeten Ehe umschifft.