Filmarchiv A-Z

Kino – aber sicher


Ab 17.10. gilt im li.wu. die 3G-Regelung und die Maskenpflicht:

Erwachsene müssen einen Impfnachweis oder einen Negativ-Nachweis vorlegen.

Negative Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein und müssen professionell an einer Teststation durchgeführt worden sein. Selbsttests sind nicht zugelassen.

Vom Kinoeingang bis zum Platz sowie nach der Vorstellung vom Platz bis zum Verlassen des Kinos ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Am Platz kann die Maske abgenommen werden.

Kein Hüsung

Kein Hüsung

Regie: Artur Pohl, DDR 1954, 94 min, keine FSK


Ein mecklenburgisches Dorf Mitte des 19. Jahrhunderts: Mariken und Johann wollen heiraten. Beide stehen im Dienst des Barons, und nach den mittelalterlichen Landgesetzen brauchen sie seine Erlaubnis zur Heirat und sein Hüsung (Wohnrecht auf seinem Land). Johann bittet den Baron darum, aber der lehnt ab, denn Mariken hatte ihn einst abgewiesen. Das Mädchen bewirbt sich nun bei der Baronin. Als diese entdeckt, dass Mariken schwanger ist, jagt sie sie empört davon. Im Streit tötet Johann den Baron und muss fliehen. Mariken stirbt bei der Geburt des Kindes. Zehn Jahre später kehrt Johann in das Dorf zurück, um seinen Sohn zu holen. Johann ist viel herumgekommen, hat viel erlebt und Konsequenzen aus all dem gezogen: Sein Sohn soll und wird es einmal besser haben. Nach einer Verserzählung von Fritz Reuter, das Drehbuch schrieb Ehm Welk.

Am 21.10. um 20:00 Uhr anschließendes Filmgespräch mit Dr. Christoph Schmitt, Leiter des Instituts für Volkskunde mit dem Wossidlo-Archiv.
Der Film wird im Rahmen eines Seminars an der Uni Rostock zur Wende und der politischen Aufarbeitung der DDR im Film behandelt, das Prof. Dr. Nikolaus Werz (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften) und Dr. Christoph Schmitt veranstalten.


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