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In China essen sie Hunde
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In China essen sie Hunde

Regie: Lasse Spang Olsen, DK 1999, 90 min, DF, FSK 18


Der ganz normale Bankangestellte Arvid Blixen führt eigentlich ein ganz normales Leben. Eigentlich! Denn das ändert sich, als er eines Tages in einen Banküberfall gerät und ihn dadurch vereitelt, dass er den Bankräuber Franz mit einem Squash-Schläger K.O. schlägt. Von da an läuft Arvids bis dahin so geordnetes Leben völlig aus dem Ruder. Nicht nur, dass seine Freundin ihn verlässt, die gemeinsame Wohnung leer räumt und er von einer Rockband verprügelt wird. Plötzlich taucht auch die Frau des Bankräubers Franz auf und erzählt ihm, ihr Mann hätte das alles nur getan, um ihnen Geld für eine künstliche Befruchtung zu beschaffen. Was nun? War es vielleicht doch falsch, den Bankräuber zu überwältigen? Er sucht Rat ausgerechnet bei seinem Bruder Harald, einem Kriminellen, und zusammen hecken sie einen zunächst noch relativ harmlosen Plan aus. Doch aus dem braven Bankangestellten und seinem Bruder wird schon bald ein anarchistisches Duo Infernale, das eine Spur der Verwüstung hinter sich lässt ... Absurdität und Aberwitz, garniert mit einer starken Prise Sarkasmus - das sind die Zutaten zu Lasse Spang Olsens Spielfilm.