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Gedankengänge – Ursula Hoffmann zwischen Exil und Rückkehr
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Gedankengänge – Ursula Hoffmann zwischen Exil und Rückkehr

Regie: Gudrun Brigitta Nöh, BRD 2001, 30 min


Mit 17 mußte Ursula ihre Heimatstadt Rostock verlassen - das war im Februar 1939. Juden waren unerwünscht. Der Vater, Arnold Bernhard, war letzter Vorsitzender der jüdischen Gemeinde von Rostock. Niemals wird sie den Abschied im Hamburger Hafen vergessen, ein Schiff brachte sie nach England. Ihre Eltern und die Großmutter sah sie nie wieder. Aber die Verzweiflung nahm Ursula Hoffmann nicht die Lebenskraft - dennoch brauchte es Jahre, bis sie endlich reden konnte. Ursula Hoffmann wird anwesend sein und aus ihrem Leben erzählen. Die filmische Beschreibung von Gudrun Brigitta Nöh und Klaus Freese entstand mit Unterstützung des NDR. Am 19.10. in Anwesenheit von Ursula Hoffmann und der Regisseurin Gudrun Brigitta Nöh. Eine Veranstaltung des Kulturamtes der Hansestadt Rostock. Eintritt frei