Filmarchiv A-Z

Kino – aber sicher


Ab 17.10. gilt im li.wu. die 3G-Regelung und die Maskenpflicht:

Erwachsene müssen einen Impfnachweis oder einen Negativ-Nachweis vorlegen.

Negative Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein und müssen professionell an einer Teststation durchgeführt worden sein. Selbsttests sind nicht zugelassen.

Vom Kinoeingang bis zum Platz sowie nach der Vorstellung vom Platz bis zum Verlassen des Kinos ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Am Platz kann die Maske abgenommen werden.

Unsichtbare Grenzen – In Szene gesetzt

Unsichtbare Grenzen – In Szene gesetzt

Kurzfilmprogramm


„Make a change“ - Linah Samba (Kenia) und Carolin Mkama, 8 min plus Interview 7 min

„On my own“ - Gagandeep Singh (Indien) und Hanna Salzer, 15 min plus Interview 6 min

„Naked trees“ - Anna-Maria Nginah (Kenia) und Veera Pitkänen, 9 min plus Interview 6 min

„Ich bin ein Geist“ - Ruholla Gholami (Afghanistan) und Tom Wiedemann, 17 min plus Interview 6 min

Junge Flüchtlinge, die in Deutschland Schutz suchen, haben oft schwere Gewalt erlebt und eine lebensbedrohliche Zeit der Vertreibung und Flucht hinter sich. Häufig sind sie traumatisiert. Ob es ihnen gelingt, sich im Exil ein gesundes, menschenwürdiges Leben aufzubauen, ist in hohem Maße abhängig von den Lebensbedingungen, der Zuwendung und dem Schutz, die ihnen in der Zeit nach der Flucht gewährt werden.
Weil rassistische Ressentiments, Vorurteile und Stereotypen von vermeintlich Fremden insbesondere auch Flüchtlingen gegenüber in Deutschland nach wie vor gesellschaftsfähig sind, möchte diese Veranstaltungstour den Blick auch darauf lenken, welche Hürden unsere Gesellschaft noch überwinden muss, um der vielzitierten "Willkommenskultur" näher zu kommen.
Es werden vier Kurzfilme gezeigt, die im Projekt „Unsichtbare Grenzen – In Szene gesetzt" in Tandems von je einem jungen Flüchtling und einem/-r FilmemacherIn entstanden sind. Sie spiegeln in diversen Facetten und sehr persönlich das alltägliche Leben junger Flüchtlinge in Berlin wider.
Anschließend möchten die Initiatoren des Projektes gern mit den Besuchern ins Gespräch kommen und gemeinsam über Barrieren nachdenken, die im Leben eines jungen Flüchtlings überwunden werden müssen. Dazu gehören ihre Bildungsmöglichkeiten, das Prozedere der Altersfestsetzung, genauso wie die Konfrontation mit Vorurteilen und den Gefühlen der Fremdheit und Einsamkeit.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e.V. (BAfF) und dem Ökohaus e.V. Im Anschluss stehen die Initiatorinnen von der BAfF Marie Kölling und Miriam Funk für ein Gespräch zur Verfügung.


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