Kino-Blog

Oscar für Regina King
© DCM

Oscar-Gewinner 2019


veröffentlicht: 25.02. 2019
Schlagwörter: Oscars


In der Nacht vom 24. auf den 25. Februar gab sich Hollywood wieder ein Stelldichein und lud zur Verleihung der Academy Awards. Dabei gab es keinen ganz großen Abräumer. Die meisten Oscars des Abend gingen an Bohemian Rhapsody. Hauptdarsteller Rami Malek für seine Darbietung von Freddie Mercury wurde ebenso ausgezeichnet wie der Editor des Film John Ottman für Besten Schnitt. Die beiden weiteren Auszeichnungen erhielt der Queen-Film in den Kategorien Bester Tonschnitt (John Warhurst und Nina Hartstone) und Beste Tonmischung (Paul Massey, Tim Cavagin, John Casali).

Drei Statuetten konnte Green Book einheimsen. Neben dem Gewinn der Königsdisziplin als Bester Film (Jim Burke, Charles B. Wessler, Brian Hayes Currie, Peter Farrelly, Nick Vallelonga) wurde Mahershala Ali in seiner Rolle als Dr. Don Shirley als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Zudem gewann der Film in der Kategorie Bestes Original-Drehbuch (Nick Vallelonga, Brian Hayes Currie, Peter Farrelly).

Ebenfalls dreifach ausgezeichnet wurde Roma. Dabei gewann der Film in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film unter anderem gegen den deutschen Beitrag Werk ohne Autor. Zudem wurde Alfonso Cuaron doppelt ausgezeichnet; er gewann den Oscar für Beste Regie und Beste Kamera.

Als dritter Dreifach-Gewinner gesellt sich Black Panther hinzu. Die Comicverfilmung wurde für Beste Ausstattung (Hannah Beachler, Jay Hart), Beste Kostüme (Ruth E. Carter) und Beste Original-Musik (Ludwig Goransson) prämiert.

Darüber hinaus gewannen weitere Filme jeweils einen Oscar. Für ihre Rolle der Königin Anne in The Favourite wurde Olivia Colman geehrt - sie setzte sich dabei unter anderem gegen Glenn Close durch, welche mittlerweile achtfach nominiert worden ist, jedoch nicht ein einziges Mal gewann. In der Kategorie Beste Nebendarstellerin wurde Regina King asugezeichnet. In Beale Street (ab 7. März im li.wu. Frieda 23) spielt sie die Mutter der schwangeren Trish. Über zumindest einen Oscar durfte Spike Lee sich freuen. In der Kategorie Bestes adaptiertes Drehbuch wurde BlacKkKlansman (neben Spike Lee auch David Rabinowitz, Charlie Wachtel, Kevin Willmott) ausgezeichnet. MIt Spider-Man - A New Universe gewann eine weitere Comicverfilmung, die Trophäe wurde in der Kategorie Bester Animationsfilm verliehen. Eine Goldstatuette ging an A Star is Born (Lady Gaga, Mark Ronson, Anthony Rossomando, Andrew Wyatt) für das Beste Lied Shallows. In der Kategorie Make-Up & Hairstyling wurde Vice - Der zweite Mann (Greg Cannom, Kate Biscoe, Patricia DeHaney) ausgezeichnet. In der Kategorie Beste visuelle Effekte wurde Aufbruch zum Mond (Paul Lambert, Ian Hunter, Tristan Myles, J.D. Schwalm) geehrt.

In der Kategorie Bester Kurzfilm gewann Skin von Regisseur Guy Nattiv, der Beste animierte Kurzfilm ist Bao (Regisseurin Domee Shi). Bei den Dokumentarfilmen wurde Period. End of Sentence (Regiesseurin Rayka Zehtabchi) in der Kurzfilmsparte sowie Free Solo (Jimmy Chin und Elizabeth Chai Vasarhelyi) als Langfilm ausgezeichnet.