Wie fern ist nah & Teen Angst
2 Kurzfilme von Inga Pylypchuk, Filmdauer ca. 70 min
Filmreihe: BÖLL-Montagskino
Anlässlich des Kriegsbeginns gegen die Ukraine vor vier Jahren zeigt das Böll-Montagskino zwei Kurzfilme von Inga Pylypchuk mit anschließender Gesprächsmöglichkeit mit der Regisseurin:
Wie fern ist nah
BRD 2023, 32 min, OmU (Ukrainisch), noch keine FSK
Nachdem meine Mutter eine beschwerliche Flucht von Kyjiw nach Berlin überlebt hat, sind wir zunächst erleichtert. Es scheint ein »Happy End« zu sein: eine Frau, die vor russischen Raketen gerettet wurde und mit ihrer Tochter, die seit 14 Jahren in Berlin lebt, wiedervereint ist. Doch dieser Moment markiert nur den Beginn eines neuen Kapitels. Als weitere Familienmitglieder zu uns nach Berlin kommen, beginnt für mich eine persönliche Auseinandersetzung mit Liebe, Verlust, Migration und Verantwortung. Wer kümmert sich jetzt um wen? Während wir mit den Herausforderungen des Krieges ringen, entdecken wir ein Videoband von 1991 – und fragen uns, wie viel von unserer Familiengeschichte heute noch in uns weiterlebt.
Teen Angst
BRD 2024, 38 min, OmU (Ukrainisch), noch keine FSK
Wie fühlt es sich an, in Zeiten des Krieges erwachsen zu werden?
In einem kollektiv entwickelten Dokumentarfilm geben neun junge Ukrainerinnen ehrliche und radikale Einblicke in ihr Leben zwischen Angst, Anpassung und der Suche nach einem sicheren Ort – teils aus der Ukraine, teils aus dem Exil in Deutschland. Teen Angst erzählt persönliche Geschichten über Trauma, Widerstand und Selbstbehauptung – und stellt die Frage: Wie viel Raum bleibt für das eigene Ich, wenn Krieg, Verlust und Trennung allgegenwärtig sind?
Am 23.02. anschließendes Gespräch mit der Regisseurin Inga Pylypchuk.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung MV.
in der Frieda23Friedrichstraße 23
- DO19.02.
- FR20.02.
- SA21.02.
- SO22.02.
- DI24.02.
- MI25.02.